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Qualitäts-Sicherung

Die partikuläre und chemische Reinheit jeder Produktions-Charge unserer meist verkauften HiTech-Reinigungstücher wird in unserem Qualitäts-Labor Stichproben-artig kontrolliert. Der Anwender profitiert so von unserer Prozess-Sicherheit. Auf Wunsch stellt unsere QS-Kontrolleurin gegen Mehrpreis ein "Certificate of Compliance" mit Angabe der entsprechenden Prüfdaten aus.

Diagramm: Qualitäts-Regelkarten der produzierten Chargen des HiTech-Reinigungstuch Typ SONIT™ MDM. Bitte wählen Sie oben links das Fertigungs-Jahr aus. 

Zertifikate 

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Unser Unternehmen ist seit 2006 für die Bereiche Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Verbrauchs-Materialien für die Reintechnik zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015

Clear & Clean-Produkte werden in Deutschland hergestellt. Der Hauptsitz des Unternehmens ist das Ostsee-Werk Lübeck.

Hauptmerkmal Qualität: 

Wir fördern eine gelebte Kultur der Erhaltung und Verbesserung der Anlieferungs-Qualität unserer Produkte. Dazu gehören die folgenden Maßnahmen:

  • Durchführung von Wareneingangs- und Endkontrollen.
     

  • Kontinuierliche Überwachung entscheidender Produktions-Bedingungen wie beispielsweise partikuläre Luftreinheit und Feuchte im Produktions-Reinraum.

  • Die Einbindung und Motivation aller Mitarbeiter in die ständige Verbesserung durch die Visualisierung von Produktivitäts- und Qualitätsdaten und durch ein Prämien-System für reklamationsfreie Zeiträume.
     

  • Ständige Investitionen in die Erneuerung der Mess- und Prüftechnik, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben und Fehler-Wahrscheinlichkeiten zu erfassen weit bevor es zum Ausfall kommt.
     

  • Der Betrieb eines umfangreich ausgerüsteten Forschungslabors zur Qualifizierung neuer Materialien, zur Entwicklung neuer Prüfmethoden sowie zur Unterstützung unserer Kunden bei Fragestellungen zu wischenden Reinigungs-Prozeduren.

Prüf-Methoden zur Qualitäts-Kontrolle

Partikelbestimmung (IEST-RP-CC004.4)

In einem standardisierten Verfahren wird der partikuläre Auswaschgrad textiler Werkstoffen vor und nach der aquatischen Dekontamination mit einem Flüssigkeits-Partikelzähler bestimmt. Für unsere HiTech-Reinigungstücher gelten Grenzwerte, bei deren Überschreiten die betreffende Produktions-Charge zunächst zurückgezogen wird. Sie wird dann einer erneuten Dekontamination unterworfen, abermals geprüft und erst dann zum Verkauf freigegeben.

Partikelzähler_280-P.jpg

Partikelbestimmung (Tauchmethode)

Seit der ersten Stunde der Reintechnik werden Partikel mikroskopisch visualisiert, gezählt und analysiert. Obwohl in unserem Forschungslabor diverse Geräte für automatische Partikel-Zählung zur Verfügung stehen, werden die Rückstands-Partikel aus den Prüflingenbei uns visuell ausgewertet. Nur so kann die jahrzehnte-lange Erfahrung in die Beurteilung einfließen. Mit Hilfe des abgebildeten automatisierten Lichtmikroskops lässt es sich in den folgenden Kontrast-Varianten arbeiten: Auflicht, Durchlicht, Schräglicht, Polarisation und Fluoreszenz.               

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Tropfen-Einsinkzeit (Wasserbenetzbarkeit)

Ein Teil von Wischmitteln der Reintechnik besteht aus Polymeren, die ohne einen spezielle Behandlung eine geringe Wasser-Benetzbarkeit aufweisen. Sie sind hydrophob und müssen durch eine Ausrüstung mit einem Tensid wasseraufnahme-fähig gemacht werden. Zur Kontrolle der Hydrophilisierungs-Prozesse von textilen Werkstoffen wird messtechnisch bestimmt, wie lange ein Wassertropfen zum Einsinken in das Material benötigt.

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Elektrische Reinheits-Prüfung

Das elektrische Entladungsverhalten textiler Wischmittel der Reintechnik ist bei bekannter Material-Feuchte ein Indiz-Parameter für die Material-Reinheit textiler Werkstoffe nach dem Dekontaminations-Prozess polymerer Wischmittel. Win Labuda hat das Prüfverfahren zum Patent angemeldet. 

Tribo-280-P.jpg

1

Prüfling in 600 ml Prüf-Flüssigkeit geben 
(Reinstwasser, Tensid oder Lösungsmittel)

2

Prüfling in der Prüf-Flüssigkeit für 5 min bei 125 rpm schütteln 

3

Größenverteilung und Anzahl der Partikel mittels Flüssigkeits-Partikelzählers messen

Ergebnis

Partikel-Anzahl pro m² (kumulative Größen-Verteilung)

1

Prüfling drei Mal in
1000 ml Reinstwasser eintauchen und abtropfen lassen

2

Aliquot (250 ml) des Prüf-Wassers über eine Membran filtrieren

3

Partikel-Anzahl an fünf Positionen Licht-mikroskopisch auszählen

Ergebnis

Partikel-Anzahl pro m² (> 0,2 µm, in Summe)

1

Prüfling in der Kontur-Ansicht visualisieren

2

Zehn einzelne Wasser-Tropfen auf die textile Oberfläche applizieren

3

Einsink-Prozess mittels Hochgeschwindigkeits-Kamera verfolgen

Ergebnis

Tropfen-Einsinkzeit in Millisekunden

1

Konditionierten Prüfling mittels Wechselspannung vollständig entladen

2

Prüfling auf Nominal-Spannung aufladen

3

Entladungs-Zeitwert für die Dauer von 60 Sekunden aufnehmen

Ergebnis

Entladungs-Zeitwert nach 60 Sek. in Prozent